Internationale Aktionswoche gegen Tierversuchstransporte

Die Stop Vivisection Kampagne ruft vom 5. bis 13. Dezember 2015 zur alljährlichen internationalen Aktionswoche gegen Tierversuchstransporte auf.

Im Rahmen dieser Aktionswoche veranstaltet die BerTA am Sonntag, den 06. Dezember eine Kundgebung gegen den Transport von sogenannten Versuchstieren.
Gemeinsam mit euch möchten wir auf die Stationen im Leben eines sogenannten Versuchstieres, durch eine Fotoreihe, aufmerksam machen. Wir werden weiße Schutzanzüge tragen und haben diese auch vor Ort. Wir würden uns freuen, wenn wir alle Schutzanzügen tragen würden, aber es ist natürlich keine Pflicht. An diesem Tag eine Die-In Aktion geben, es wäre also toll, wenn viele von euch kommen würden!

Für Demomaterial ist gesorgt – Transparente, Flyer und Plakate werden  vor Ort sein.

Wann und wo?
Sonntag, 06. Dezember 2015
13:00 – 15:00 Uhr

Flughafen Tegel, vor den Schaltern von Air France-KLM im Terminal D

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Aktionsbericht zur Trauerdemonstration gegen Pelz am 05.09.2015 in Berlin

Das erste Septemberwochenende 2015 war der Startschuss zur kommenden Kampagne gegen das Modeunternehmen Peek & Cloppenburg (West) und dem Schwesterunternehmen Anson’s. Zur Kampagne hatte die „Offensive gegen die Pelzindustrie“ (OGPI) aufgerufen und über das ganze Wochenende verteilt kam es zu mehreren Kundgebungen und Demonstrationen in ganz Deutschland. In Berlin gibt es mittlerweile 6 P&Cs sowie eine Anson’s-Filiale und somit konnte sich im Prinzip ausgesucht werden, in welchem Stadtteil und vor welchem Laden demonstriert werden würde.



Da wir, die Berliner Tierbefreiungsaktion, schon während der ersten Kampagne gegen P&C, zu Beginn der 2000er Jahre, beteiligt waren, stand es außer Frage, auch dieses Mal dem Modeunternehmen zu zeigen, was wir von ihren Geschäftspraktiken halten. Geplant und schlussendlich auch umgesetzt, wurde eine sogenannte Trauerdemonstration im Berliner Stadtteil Charlottenburg, zwischen zwei P&C Filialen. Des Weiteren wurde dazu aufgerufen, auf Logos und Vereinsnamen zu verzichten und den Fokus an diesem Tag auf sogenannte Pelztiere zu legen. Selbst zu uns, als organisierende Gruppe, gab es keinerlei Hinweise durch Transparente oder Flyer.

Trotz des Fokus auf sogenannte Pelztiere an diesem Tag, war und ist uns das Schicksal von derzeit tausenden Menschen auf der Flucht natürlich nicht egal. Somit wurde sich vor der Demonstration, in der Auftaktrede und währenddessen, durch ein Transparent (Kein Mensch ist illegal – Kein Tier ist egal), mit allen Geflüchteten sowie mit allen weiteren Tieren, die von Ausbeutung betroffen sind, solidarisiert.



Treffpunkt und Beginn der Auftaktkundgebung war der Laden in der Wilmersdorfer Straße. Hier legten wir ‚blutige‘ Transparente, Blumen, Särge, Infotafeln und weitere Requisiten direkt vor den Schaufenstern ab. Schon währenddessen kamen erste Passant_innen vorbei, lasen interessiert die Tafeln und Flyer. Nach etwa einer halben Stunde gab es den ersten Redebeitrag und letzte Informationen, danach wurde sich relativ zügig zum in der Nähe befindlichen Stuttgarter Platz begeben, wo die Demonstration startete. Es wurde die ganze Zeit der Demonstration über klassische Musik und eingesprochene Jingles, welche über die Kampagne informierten, abgespielt. Der restliche Demonstrationszug verhielt sich still und ruhig und bildete somit ein kontrastiertes Bild zu den Konsummeilen Wilmersdorfer Straße und Kurfürstendamm. Über den Adenauerplatz ging es über den Ku’damm, an Max Mara und einigen davor postierten Beamt_innen vorbei, zum Zwischenkundgebungsort Burburry.



Hier versammelten sich alle Teilnehmer_innen der Demonstration vor dem Laden, es wurden für alle ermordeten Tiere symbolisch Kränze abgelegt, eine kurze Rede vorgelesen und eine Schweigeminute abgehalten. Nachdem sich der Demonstrationszug wieder in Bewegung gesetzt hatte, ging es das letzte Stück der Route über den Kurfürstendamm zur Tauentzienstraße und vor die nächste P&C Filiale. Die ganze Zeit über wurden Flyer an Passant_innen verteilt, welche überwiegend positiv entgegengenommen wurden. Angekommen in der Tauentzienstraße, stellten sich wieder alle Demonstrationsteilnehmer_innen vor dem Laden auf, der Bereich vor den Schaufenstern wurde passend zur Firmenpolitik von P&C gestaltet und noch einmal die Jingles abgespielt. Mit dem Abschlussredebeitrag endete auch die Demonstration. Im Nachhinein können wir gute Bilanz des ganzen Tages ziehen.



Positiv bleibt festzuhalten, dass wir unser Konzept der Trauer mit einer ruhigen Demonstration und dem Fokus auf sogenannte Pelztiere, erfolgreich umgesetzt haben. Sich dem Thema auf diese Art zu nähern war für uns als Gruppe etwas neues und wird sicherlich in unser Repertoire einfließen. Auch von Teilnehmer_innen gab es praktisch nur positive Rückmeldungen, was das Konzept anbelangt. Negativ bleibt anzumerken, dass wir mit knapp über 80 Teilnehmer_innen viel zu wenig Menschen mobilisieren konnten. Ob es allerdings an der Bitte auf Logos zu verzichten lag, dass größere Tierrechtsorganisationen fern blieben, am wechselhaften Wetter, dem nicht mehr ganz so präsenten Thema Pelz oder anderen Gründen, muss noch einmal analysiert werden. Schade war es allemal, da es sich bei der heutigen Demonstration anbot, den Hintern mal wieder auf die Straße zu bringen und seine Trauer und Enttäuschung über die Unternehmenspolitik bei P&C zu äußern.



Festzuhalten bleibt dennoch, dass die Kampagne gegen P&C spätestens heute auch in Berlin begonnen hat und das Unternehmen mit zahlreichen Aktionen und Kundgebungen rechnen muss. Daher von uns die Bitte: bringt euch ein mit eurer Kraft und eurer Kreativität, schreibt Emails und Briefe, unterstützt die Aktivist_innen vor Ort oder organisiert selbst etwas. Dass wir den längeren Atem haben werden wissen wir schon jetzt, wir brauchen jedoch euch und eure Ausdauer. Informiert euch bei der OGPI und lasst uns gemeinsam so schnell wie möglich Peek & Cloppenburg aus dem Pelzhandel kicken.

Weitere Infos:
http://offensive-gegen-die-pelzindustrie.net/wordpress/pc-kampagne/

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Kein Mensch ist illegal / Kein Tier ist egal



Die Berliner Tierbefreiungsaktion (BerTA) ist eine Gruppe von Aktivist_innen, die sich für ein Ende der Ausbeutung von nichtmenschlichen Tieren einsetzt. Dabei verlieren wir jedoch die menschlichen Tiere nicht aus den Augen, denn Menschen sind auch Tiere, die Hilfe brauchen, die Schutz suchen, die schlimmes Leid durch Menschen erleben, deren Zuhause zerstört wird, deren Familienangehörige und Freund_innen (vor ihren Augen) getötet werden, die ihre Familien nicht versorgen können und die vieles weitere Leid erfahren. Sie werden aus ihrem Land vertrieben und fliehen vor einem Leben, das sie nicht leben wollen und können und haben ein Recht auf unsere Unterstützung und Solidarität, denn der Grund, warum es uns so gut geht liegt oft daran, dass es anderen schlecht geht. Unser Reichtum basiert auf der Ausbeutung von Menschen und anderen Tieren!

Aus diesem Grund ist es uns wichtig, uns mit den Refugees/Geflüchteten zu solidarisieren, die mit der Hoffnung auf ein sichereres und besseres Leben nach Deutschland kommen. Wir fordern alle auf, diesen Menschen ebenso wie den nichtmenschlichen Tieren Unterstützung, Respekt und Hilfsbereitschaft entgegenzubringen. Menschen und andere Tiere sind fühlende Individuen, die unsere Hilfe brauchen.

Unterstützt lokale Gruppen wie Moabit hilft (http://moabit-hilft.com/), veranstaltet Willkommensfeste für Geflüchtete, fragt was sie brauchen. Die aktuellen Brandanschläge und die Pogromstimmung in vielen Teilen Deutschlands sind erschreckend und zeigen, wie weit wir noch weg sind von einer befreiten Gesellschaft, in der wir alle in Frieden leben können. Wir als Tierbefreiungsgruppe distanzieren uns deshalb wiederholt und vehement gegen Rassismus und Faschismus.

Kein Mensch ist illegal und kein Tier ist egal!

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Alle aktuellen Termine findet ihr unter Termine

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Wiedereinstieg? Nicht mit uns! – Kampagnenstart P&C am 4./5. September

„Es wird Herbst und für Peek&Cloppenburg (P&C West) und Anson’s stehen stürmische Zeiten bevor. Die Unternehmen verkündeten 2006 bzw. 2012 den Ausstieg aus dem Pelzhandel. Seit der letzten Wintersaison befinden sich wieder Kaninchenfelle im Sortiment der beiden von der Cloppenburg-Familie
geführten Modehausketten. Für alle, die jahrelang gegen den Pelzhandel gekämpft haben, erfolgreiche Proteste gegen zahlreiche Unternehmen wie C&A, Karstadt, Kaufhof oder Escada durchgeführt haben, ist klar: Einen Wiedereinstieg werden wir nicht zulassen.

Dass wir die Entschlossenheit haben, auch namhafte Konzerne zum Ausstieg aus dem Pelzhandel zu bewegen, haben wir schon einmal bewiesen und wir werden es – wenn nötig – wieder beweisen. Eine kraftvolle Kampagne gegen P&C West und Anson’s ist ein deutliches Zeichen an die gesamte Bekleidungsindustrie: Wir werden dafür sorgen, dass es eine Renaissance der Pelzindustrie nicht geben wird.

Aktiv werden für die Befreiung der Tiere:

* Aktionswochenende am 4. und 5. September: Organisiert Protestaktionen in
euren Städten und setzt euch für das Ende der Pelzindustrie ein! Filialen
der beiden Unternehmen gibt es in allen Regionen Deutschlands sowie in
Österreich und der Schweiz.

* Kommt zu den Großdemos Frankfurt Pelzfrei (Sa. 05.09.2015) und zur
Tierrechtsdemo Düsseldorf (Sa. 17.10.2015): Tragen wir unseren Protest
lautstark in die Öffentlichkeit und in Düsseldorf vor die Konzernzentralen
von P&C (West) und Anson’s!

* Beschwert euch auch per E-Mail (dialog@peek-cloppenburg.de,
Isabell.Schoene@peek-cloppenburg.de, Kathrin.Olschock@peek-cloppenburg.de,
kontakt@ansons.de) oder in den Sozialen Netzwerken
(www.fb.com/peekcloppenburg, www.fb.com/ansons)

Bis jeder Käfig leer steht!

Offensive gegen die Pelzindustrie“

Mehr Infos zur Kampage:
http://offensive-gegen-die-pelzindustrie.net/wordpress/pc-kampagne/
Aufruf:
http://offensive-gegen-die-pelzindustrie.net/wordpress/2015/aufruf-pc-kampagne/

Auch wir beteiligen uns an der Kampagne und veranstalten zu ihrem Auftakt eine große Trauerdemonstration am 5. September.

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Bilder von der Demo gegen LPT am 20.06.2015 in Hamburg

Die BerTA hat sich an der Großdemo gegen das Tierversuchslabor LPT beteiligt. LPT ist eines der größten deutschen Auftragslabore in ganz Deutschland.

Einen Aktionsbericht und mehr Bilder gibt es unter http://www.lpt-schliessen.org.

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internationales Aktionswochenende gegen Air France

Das nächste Wochenende, ab Freitag den 05.06.2015, steht ganz im Zeichen der Proteste gegen Tierversuchstransporte, z.B. durch die Fluggesellschaft Air France. Ein Vortrag am Freitag sowie zwei Kundgebungen am Samstag warten dabei in Berlin auf euch. Doch der Reihe nach:

Für die Tage vom 05.06. bis 07.06.2015 ruft das Kampagnennetzwerk Stop Vivisection zu einem internationalen Aktionswochenende gegen Tierversuchstransporte auf. Um den Druck auf die davon profitierenden, einzelnen Unternehmen zu erhöhen, werden die Proteste an diesem Wochenende verstärkt gebündelt. Es wird u.a. in Hamburg, Bremen, München, Frankfurt und Düsseldorf zu Kundgebungen gegen die Fluggesellschaft Air France/KLM kommen. Und auch in Berlin wird es rund um die Thematik Tierversuche, am Freitag, den 05.06.2015 und Samstag, den 06.06.2015 Veranstaltungen, organisiert durch die Berliner Tierbefreiungsaktion (BerTA), geben.

Am Freitag findet in den Räumen der Technischen Universität Berlin (ab 19 Uhr, Raum H107), ein Vortrag über die Repression gegen die britische Tierbefreiungsbewegung, im Zuge der Stop Huntingdon Animal Cruelty (SHAC), statt. SHAC war eine ‚grassroots‘-Kampagne mit einem einzigen Ziel: Huntingdon Life Sciences (HLS) zu schließen – Europas größtes Tierversuchslabor.

Des Weiteren organisiert die BerTA am Samstag, wieder einmal eine Kundgebung im Flughafen Tegel (13 bis 15 Uhr), vor den Schaltern von Air France/KLM, um auf die Zusammenarbeit zwischen Air France/KLM und Tierversuchslaboren weltweit aufmerksam zu machen. Die Fluggesellschaft ist nach wie vor das weltweit größte Transportunternehmen für sogenannte Versuchstiere. Air France-KLM fliegt jährlich tausende Primaten und andere Tiere wie z.B. Hunde, Katzen und Mäuse in europäische und nordamerikanische Tierversuchslabore. Neben den Kundgebungen wird es auch einen Die-In geben!

Daneben organisieren die Tierversuchsgegner_innen Berlin-Brandenburg, am Samstag eine Kundgebung vor der Französischen Botschaft auf dem Pariser Platz (12 bis 16 Uhr).

Beteiligt euch an den Protesten, unterstützt das Kampagnennetzwerk vor Ort oder Online, streut die Informationen und zeigt auf diesem Wege was ihr von den Machenschaften und Verbindungen von Air France/KLM und Japan Airlines mit der Tierversuchsindustrie haltet.

Termine im Überblick:

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Aktionswoche zum „Tag der Milch“ vom 30. Mai bis zum 6. Juni 2015


Sag Nein zu Milch

Am 1. Juni ist der von den Interessensverbänden der Milchindustrie eingeführte „Tag der Milch“. In dieser Zeit wird die Milchlobby besonders viel Energie in Öffentlichkeits- und Medienarbeit investieren, um ihr ausbeuterisch gewonnenes Produkt möglichst gut zu präsentiren. In der Woche vom 30. Mai bis zum 6. Juni finden in verschiedenen Städten in Deutschland Aktionen gegen den Konsum von tierischer Milch statt.“

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Interview des Underdog Fanzines mit der BerTA

Das Underdog Fanzine hat die BerTA interviewt. Das gesamte Interview kann hier nachgelesen werden.

http://www.underdog-fanzine.de/2015/03/22/berliner-tierbefreiungs-aktion-berta/

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