Termine

Aktuelle Termine, Nachrichten und Hintergrundinfos rund um das Thema Tierbefreiung in Berlin erhaltet ihr, wenn ihr euch hier für den Tierbefreiungsnewsletter Berlin anmeldet.

Berlin:

  • So, 02.10.2016, 13:00-15:00 Uhr
    • Kundgebung gegen den Transport von sog. Labortieren durch Air France-KLM

      Air France-KLM ist das global größte Transportunternehmen für „Versuchstiere“. Sie transportieren zehntausende Primaten jährlich von Ostasien und Afrika in europäische und amerikanische Labore. Zu den Versuchstieren zählen des weiteren Hunde, Katzen und Kleintiere wie Mäuse und Frösche. Solche Unternehmen nehmen somit willentlich den massenhaften Tod dieser Tiere in Kauf, um ihre Profite zu steigern.

      Fluggesellschaften sind die entscheidende Verbindung zwischen den Züchter_innen und Ärzt_innen, die Tierversuche durchführen. Sie sind damit direkt in die Tierversuchsindustrie involviert. Diese ist auf die Kooperation von Unternehmen wie Air France-KLM angewiesen. In letzter Zeit haben sich viele Flugunternehmen gegen den Transport von Versuchstieren für die Wissenschaft gestellt. Lufthansa, Hainan Airlines, China Eastern, Vietnam Airlines haben beispielsweise aufgrund von massiven Protesten den Handel mit Primaten gestoppt.

      Kundgebung im Rahmen der Stop Vivisection Kampagne, die das Ende des Transports von „Versuchstieren“ fordert. Die Kundgebung findet normalerweise jeden ersten Sonntag im Monat statt, es sei denn, an dem Termin finden andere BerTA-Veranstaltungen statt, dann kann sich der Rhythmus etwas ändern. Achtet auf die Ankündigungen!

      Mehr Infos gibt es unter

      http://www.stopvivisection.net/

      Ort: Flughafen Tegel, vor dem Schalter von Air France-KLM (D71-73), Terminal D


  • Di, 04.10.2016, 18:30
    • Film: „Cowspiracy – The Sustainability Secret”

      Dieser Dokumentarfilm begleitet einen unerschrockenen Filmemacher auf einer Odyssee, im Verlauf derer er Stück für Stück den zerstörerischsten Industriezweig aufdeckt, den unser Planet kennt und versucht Antworten auf die Frage zu finden, warum die führenden Umweltorganisationen der Welt Angst haben, darüber zu sprechen.
      Diese ispirierende doch auch erschreckende Dokumentation enthüllt die verheerenden Auswirkungen, welche die industrielle Tierhaltung auf unseren Planeten hat.

      Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni, U-Bhf Ernst-Reuter Platz
      Raum wird noch bekannt gegeben


  • Do, 06.10.2016, 18:30
    • Vortrag mit Diskussion: „Sackgasse Tierversuch”
      Dr. Med. Katharina Kühner, Ärzte gegen Tierversuche

      In der bis heute dominierenden tierexperimentellen Forschung herrscht die Annahme, man könne das komplexe Krankheits- und Heilungsgeschehen menschlicher PatientInnen an sogenannten »Tiermodellen«, d.h. künstlich krank gemachten Tieren, nachahmen. Wichtige Faktoren der Krankheitsentstehung wie beispielsweise Ernährung, Lebensgewohnheiten, Verwendung von Suchtmitteln, psychische und soziale Faktoren werden nicht berücksichtigt. Zudem sind Tiere und Menschen zu unterschiedlich, sodass die Ergebnisse aus Tierversuchen im allgemeinen nicht auf den Menschen übertragen werden können. Trotz diversen ethischen, medizinischen und methodenkritischen Gründen, die gegen Tierversuche sprechen, sind sie weiterhin fortwährender Pflichtbestandteil an vielen Universitäten. Moderne tierversuchsfreie Verfahren erzielen verlässliche, für den Menschen relevante Ergebnisse und sind dazu meist auch noch kostengünstiger.

      Der Vortrag behandelt die Frage, wie valide Tierversuche wirklich sind und zeigt das Potential von Alternativmethoden auf.

      Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni, U-Bhf Ernst-Reuter Platz
      Raum wird noch bekannt gegeben


  • Sa., 08.10.2016, 15-17Uhr
    • Kundgebung gegen den Pelzhandel bei der KaDeWe Group

      Noch immer hält die Unternehmensgruppe an ihrer Verkaufspolitik, dem blutigen Handel mit der angeblichen Ware Pelz, fest. Daher werden wir unseren Protest vor das KaDeWe tragen und die Menschen und potentiellen Einkäufer_innen über die Unternehmenspolitik aufklären.

      Nach wie vor fordern wir einen konsequenten Ausstieg der KaDeWe-Group aus dem Handel mit der „Ware“ Pelz und eine unbefristete Verzichtserklärung für die Zukunft. Nichtmenschliche Tiere sind keine Ressource für Profit! Weder beim Pelzhandel, noch in irgendeiner anderen Form.

      Pelzhandel Stopp – KaDeWe Boykott!

      Ort: Ansbacherstr. Ecke Tauentzienstr., neben dem Eingang zum KaDeWe (U-Bhf. Wittenbergplatz)


  • Mo, 10.10.2016, 18:30
    • Vortrag mit Diskussion: „Tiere Essen? Ethik und Politik”
      Dr. Friederike Schmitz

      Seit Jahrtausenden halten, töten und essen Menschen domestizierte Nutztiere. Fleisch, Milch und Eier sind heute in fast jedem Supermarkt vorhanden und weithin akzeptierte Normalität. Aber jede Normalität lässt sich hinterfragen. Ist es eigentlich richtig, wie in Mastanlagen, Schlachthöfen und Co. mit Schweinen, Rindern, Hühnern umgegangen wird? Gibt es Alternativen? Zu diesen Fragen beziehen wir alle schon im Alltag Position, indem wir uns für oder gegen bestimmte Nahrungsmittel entscheiden – Grund genug, sich die jeweiligen Argumente mal genauer anzuschauen. Der Umgang mit Tieren ist aber nicht nur eine persönliche Entscheidung: Er wird wesentlich von gesellschaftlichen Institutionen gestaltet. Im Vortrag geht es daher auch um deren Legitimation und um Veränderungsmöglichkeiten.

      Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni, U-Bhf Ernst-Reuter Platz
      Raum wird noch bekannt gegeben


  • Mi, 12.10.2016, 18:30
    • Vortrag mit Diskussion: „Sprechende Tiere, handelnde Tiere: Widerstand in Tiersprachsexperimenten”
      Katharina Dornenzweig, Chimaira AK

      Nichtmenschlichen Tieren wird in der Regel die Fähigkeit im starken Sinne zu handeln oder zu sprechen kategorisch abgesprochen, davon abweichende Zuschreibungen gelten als naive Anthropomorphisierung. Diese zunächst so offenkundige Annahme wird zutiefst fragwürdig, wenn an sie kritische Fragen gestellt werden.
      Was heißt an dieser Stelle überhaupt handeln, was sprechen? Gibt es das eigentlich auch in nicht-anthropozentrisch? Und sogar wenn wir einen klassischen Begriff nehmen, den sich Menschen für Menschen ausgedacht haben – hat eigentlich mal jemand wissenschaftlich nachgeprüft, dass alle Tiere außer uns das nicht können, oder gehen wir davon einfach nur aus? Es werden erstaunlich erfolgreiche wissenschaftliche Versuche, Schimpansen, Gorillas, Bonobos, Orang-Utans und sogar Graupapageien menschliche Sprachsysteme (Zeichensprache, Bildsprache, Lautsprache) beizubringen im Hinblick darauf untersucht, wie die Tiere die erlernten Sprachsysteme sogleich nutzen, um die Experimente zu ihren Gunsten zu verändern, Intentionen auszudrücken und schlicht Widerstand gegen die Experimente zu leisten. Dazu werden Videobeispiele gezeigt. Der Versuch, nachzuschauen, ob Tiere sprechen und handeln können, wird durch seinen eigenen Erfolg so schnell unhaltbar, die Versuchsobjekte beschweren sich. Andere zeigen sich neugierig, kreativ und mitfühlend, und geben uns Einblick in ihren Blick auf die Welt. Es wird sichtbar, dass diese Tiere zwar in starken Machtgefällen operieren und auf Hilfe angewiesen sind, aber es sich keineswegs bloß um stumme, passive Opfer handelt.

      Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni, U-Bhf Ernst-Reuter Platz
      Raum wird noch bekannt gegeben


  • Fr, 14.10.2016, 18:30
    • Vortrag mit Diskussion: „Alles Bio, alles gut?”
      Sandra Franz, ARIWA

      Unzählige Tierschutzskandale in der „konventionellen Nutztierhaltung“ und ein sich regendes Verbrauchergewissen haben dazu geführt, dass vermehrt Bioprodukte nachfragt werden. Der Wunsch nach „Erzeugnissen aus artgerechter Tierhaltung“ – ist er tatsächlich realisierbar? Oder verspricht uns die Werbung von Erzeugern und staatlichen Institutionen mehr, als Bio überhaupt halten kann? Wie viel hat die Verbrauchervorstellung von idyllischen Bauernhöfen und glücklichen Tieren in artgerechter Tierhaltung auf saftigen grünen Wiesen unter blauem Himmel mit der Realität zu tun? Wie lebt eigentlich ein Bioschwein? Und woher kommt das Ei vom vermeintlich glücklichen Bio-Huhn? Alles Bio, alles gut? Diese und weitere Fragen werden kritisch analysiert. Recherchematerial aus Biobetrieben zeigt die Realität für Biotiere.

      Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni, U-Bhf Ernst-Reuter Platz
      Raum wird noch bekannt gegeben


  • Mo, 17.10.2016, 18:30
    • Vortrag mit Diskussion: „Tierhaltung und Klimagerechtigkeit”
      Dr. Friederike Schmitz

      Der Klimawandel hat schon jetzt fatale Folgen für Mensch und Tier. Wenn nicht schnellstens gegengesteuert wird, wird es in den nächsten Jahrzehnten richtig katastrophal. Es hat sich schon herumgesprochen, dass nicht nur Energieversorgung, Industrie und Verkehr für den stetig zunehmenden Ausstoß von Treibhausgasen verantwortlich sind. Auch die Landwirtschaft und insbesondere die Erzeugung von Tierprodukten hat einen Einfluss auf den Klimawandel. Aber wie lässt sich der Beitrag genau bemessen? Und was können wir – neben persönlichen Ernährungsumstellungen – auf gesellschaftlicher und politischer Ebene dagegen tun?

      Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni, U-Bhf Ernst-Reuter Platz
      Raum wird noch bekannt gegeben


  • Mi, 19.10.2016, 18:30
    • Film: „Live and Let Live”

      Live and Let Live ist ein Dokumentarfilm über unser Verhältnis zu Tieren, die Geschichte des Veganismus und die ethischen, ökologischen und gesundheitlichen Hintergründe, die Menschen dazu bewegen, vegan zu leben.
      Lebensmittelskandale, Klimawandel, Zivilisationskrankheiten und zunehmende ethische Bedenken lassen mehr und mehr Menschen daran zweifeln, ob es richtig ist, Tiere zu essen. Vom Schlachter zum veganen Chefkoch, vom Milchbauern zum Gründer des ersten „Kuhaltersheims“ – Live and Let Live erzählt die Geschichten von sechs Menschen, die sich aus unterschiedlichen Gründen dazu entschlossen haben, auf jegliche Tierprodukte zu verzichten und zeigt, wie diese Entscheidung ihr Leben verändert hat.

      Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni, U-Bhf Ernst-Reuter Platz
      Raum wird noch bekannt gegeben