23.08.2015


Alle aktuellen Termine findet ihr unter Termine

Aktionsbericht: Aktionswochenende gegen Bogner 10./11.03.2017

13.03.2017

Die (OGPI) rief für den 10. und 11.03.17 zu einem Aktionswochenende gegen den Pelzhandel bei Bogner auf. Am 10.3.2017 veranstalteten wir daher eine Kundgebung vor der Berliner Bogner Filiale am Ku’damm und forderten den Ausstieg aus dem Handel mit Echtpelz. Zwei Stunden machten wir dort Passant_innen durch Videomaterial, Transparente, Flyer und Redebeiträge auf die blutigen Praktiken der Pelzindustrie aufmerksam. Viele Passant_innen liefen schnell an den schrecklichen Bildern aus der Pelzindustrie vorbei, doch einige blieben stehen, um sich das Video genauer anzusehen. Und auch dieses Mal bekamen wir immer mal wieder positives Feedback von Passant_innen, die unsere Aktion begrüßten und versicherten, dass sie selbst keinen Pelz tragen würden. Eine Person machte sogar noch einmal auf dem Absatz kehrt um uns mit einer großzügigen Spende zu unterstützen!









Aktionswochenende gegen Pelzhandel bei Bogner am 10. & 11. März 2017

04.03.2017

Die Offensive gegen die Pelzindustrie hat zu einem Aktionswochenende am 10. und 11.03.17 gegen Bogner aufgerufen.


„BOGNER gibt sich gern sportlich und im Trend der Zeit. Der Winter- und Luxusbekleidungshersteller, der deutsche Sportler_innen seit Jahrzehnten für die Winterolympiaden ausstattet, gehört allerdings zu den letzten größeren Unternehmen, die noch immer am blutigen Handel mit Pelzen festhalten.

Seit einigen Jahren ist BOGNER Ziel von Protesten von Pelzgegner_innen und Tierbefreier_innen. Im vergangenen Jahr ging das Unternehmen gar
rechtlich gegen Aktivist_innen vor. Das Deutsche Tierschutzbüro, das regelmäßig Proteste veranstaltete, erhielt eine Einstweilige Verfügung,
die es der Tierschutzorganisation untersagt in unmittelbarer Nähe zu den Filialen zu demonstrieren.

Dieses niederträchtige Vorgehen erinnert an die Versuche durch den Tierversuchskonzern Covance oder das damals noch pelzverkaufende Unternehmen ESCADA über zivilrechtliche Verfahren Meinungs- und Versammlungsfreiheiten außer Kraft zu setzen. Es zeigt aber auch, dass sich BOGNER offensichtlich unter Druck gesetzt fühlt.“

Deshalb werden wir wie auch in anderen Städten an diesem Wochenende vor der Bogner Filiale am Kurfürstendamm unseren Protest erneut auf die Straße tragen. Unter anderem mit Videomaterial aus der Pelzproduktion wollen wir den Menschen auf der Straße zeigen in welche blutigen Geschäfte BOGNER durch den Handel mit Echtpelz involviert ist und zum Boykott des Unternehmens aufrufen. Kommt vorbei und unterstützt uns tatkräftig am Freitag, 10.03.17 von 14-16 Uhr, Kurfürstendamm 42.

Aktionsbericht: Alle Jahre wieder: Grüne Woche demaskieren!

06.02.2017

Am 23. und am 29.01.2017 protestierten wir wie jedes Jahr gegen die Landwirtschafts- und Ernährungsmesse „Grüne Woche“. Der Protest fand in der Fußgängerunterführung vom S-Bahnhof Messe Nord/ICC zur Messe statt, so dass alle Besucher_innen der Grünen Woche auf ihrem Weg dorthin die Kritik an der Messeveranstaltung deutlich mitbekamen. Wir teilten Flyer aus, hielten Transparente und zeigten auf Fotos sowie Videos reale Szenen aus Tierhaltung und -schlachtung, die nichts mit dem auf der „Grünen Woche“ vermittelten Bild der artgerechten Tierhaltung zu tun haben. Auch wenn manche Leute mit Ärger oder Unverständnis reagierten, gab es doch einige positive Erlebnisse, nämlich Lob und Gespräche mit interessierten Menschen. Eine Passantin entschied sich aufgrund der Protestveranstaltung sogar spontan gegen den geplanten Messebesuch!




Brunch – Wir sagen dankeschön und auf Wiedersehen

04.11.2016

Seit wir uns erinnern können, veranstaltet die BerTA (halbwegs) regelmäßig am letzten Sonntag im Monat einen Solibrunch. Die Erlöse aus diesen beliebten Futterevents gingen viele Jahre an verschiedene Zwecke. Lebenshöfe, verschiedene Tierrechtsprojekte und -Aktionen auch außerhalb deutscher Grenzziehung. Linken Strukturen wie z.B. der Stressfaktor, Riseup oder Rigaer Straßenumfeld konnten wir dank eurer Spenden ebenfalls finanziell unter die Arme greifen. Leider musste in den letzten Jahren vermehrt auch Geld für Kosten aufgebracht werden, die durch staatliche Repression verursacht wurden. Auch dahin flossen die Brunchspenden gerade in letzter Zeit sehr oft.

Obwohl zwar Geld in viele wichtige Projekte fließen konnte, wo es dringend gebraucht wurde, hatten wir leider dennoch selten den Eindruck, dass die politische Motivation für den Brunch bei den Besucher_innen sonderlich im Vordergrund stand, oder dass überhaupt Menschen bewusst war, wofür sie an den jeweiligen Terminen durch das Essen gerade spendeten.
Leider sind in den letzten Monaten aus verschiedenen Gründen unsere Kapazitäten stark eingeschränkt, was uns leider dazu zwingt, das eine oder andere regelmäßige Projekt auf Eis zu legen. Der Brunch war von unseren regelmäßigen Aktionen stets die aufwändigste gewesen und im Hinblick auf das oben gesagte, haben wir uns dazu entschlossen, den regelmäßigen BerTA-Brunch bis auf weiteres einzustellen und unsere Kräfte auf Aktionen zu fokussieren, die mehr öffentlichen Impact haben.

Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, war aber leider notwendig. Wir behalten es uns jedoch vor, bei ausreichend Motivation und Zeit, solch ein oder ein ähnliches Event vereinzelt nochmal stattfinden zu lassen. Das wird dann auch rechtzeitig angekündigt.

04.-19. Oktober: Veranstaltungsreihe zur Einführung in den Tierrechtsgedanken

09.09.2016

Wir möchten euch in der Zeit vom 04.-19.10.2016 herzlich zu unserer Veranstaltungsreihe an der Technischen Universität Berlin einladen. Es wird fünf spannende Vorträge und zwei Filmabende geben.

Aus verschiedenen Blickwinkeln wird der Zusammenhang von globalem Klimawandel, Ressourcenverknappung und Tiernutzung beleuchtet und diskutiert. Weiterhin wird der Umgang mit Tieren in unserer Gesellschaft thematisiert und hinterfragt.

Zunehmende ethische Bedenken bewegen immer mehr Menschen dazu, sich von der konventionellen Tierverwertungsindustrie abzuwenden und nach Alternativen zu suchen. Wie wir Tieren begegnen ist zwar auch eine persönliche Entscheidung. Sie wird jedoch maßgeblich durch gesellschaftliche Normen und wirtschaftliche Interessen beeinflusst. Deshalb möchten wir uns auch näher mit den Themen „Biotierhaltung“, Tierversuchen (an der Universität), Tierethik, und der Fähigkeit von Tieren zum bewussten Handeln beschäftigen. Denn wie würde sich das Mensch-Tier-Verhältnis verändern, wenn wir Tiere als selbstbestimmte Individuen begreifen und anerkennen würden?

Zusätzlich könnt ihr euch in einer Ausstellung bezüglich bestehender alltäglicher Formen der Tiernutzung, Veganismus und Tierrechtsgedanken informieren.

Wir möchten möglichst vielen Leuten die Teilnahme ermöglichen. Wenn es den Bedarf gibt, die Vorträge in deutsche Gebärdensprache übersetzen zu lassen, gebt uns bitte rechtzeitig Bescheid, damit wir versuchen können eine Übersetzung zu organisieren. Die Filme werden mit Untertiteln gezeigt. Die Räumlichkeiten sind rollstuhlgerecht.

Das geplante Programm sieht folgendermaßen aus:

Beginn ist jeweils 18:30. Die Vorträge und Filmvorführungen finden alle an der TU Berlin statt. Die genauen Räume geben wir noch bekannt.

Save the dates, wir freuen uns auf Euch!

Problematisches Sfizy Veg oder warum Veganismus mehr als Käseersatz ist

02.06.2016


Aus gegebenen Anlass veröffentlichen wir einen kurzen Text zur Problematik im Umgang mit (ehemaligen) Mitarbeiter_innen des „Sfizy Veg“ und verweisen auf die von der FAU organisierte Demonstration,“Gewerkschaftsfreiheit statt Klassenjustiz“, am 04.06.2016, um 14 Uhr am Hackeschen Markt in Berlin Mitte.

„Sfizy Veg: Ein veganes Paradies, die Hölle für Arbeiter“. So titelte die Webseite der Freie[n] Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union Berlin am 23.12.2015 und beschrieb damit einen Vorfall, in dem zwei Mitarbeiter_innen in der veganen Pizzeria „Sfizy Veg“, in Berlin-Neukölln, im November 2015 „an Ort und Stelle gefeuert“ wurden. Die nun ehemaligen Beschäftigten sind jedoch FAU-Mitglieder und so begann im Januar der Kampf, um die Abänderung des offiziellen Kündigungsgrundes und der generelle Protest gegen die „Firmen-Politik“ vermeintlich linker Gaststätten in Berlin. Denn nicht nur im „Sfizy Veg“ sind die Unterschiede, zwischen der äußeren Fassade und dem Umgang mit Mitarbeiter_innen im Inneren, gravierend. So gibt man sich betont alternativ und irgendwie links, klebt sich ’nen Anti-Pelz-Sticker an die Tür und ein „Köpi bleibt“ Plakat ins Fenster, bietet (überwiegend oder nur) vegane Produkte an und fertig ist der neue Laden für die (aber nicht nur) vegane Berliner Alternativkultur.

Dass davon bei kürzeren oder längeren Gesprächen mit Betreiber_innen, aktuellen sowie ehemaligen Mitarbeiter_innen nicht viel mehr übrig bleibt, als die immer gleichen hohlen Phrasen oder, wie im Fall des „Sfizy Veg“, auf Arbeiternehmer_innen-Rechte „geschissen“ wird, obwohl man sich nach außen eine anarchistische und anti-kapitalistische Grundausrichtung gibt, muss zu einer klaren Kante der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung dagegen führen. Selbstverständlich ist es toll in eine Pizzeria zu gehen, ohne zu fragen, ob es die Pasta auch als vegane Variante gibt. Die Anfangszeit des „Sfizy’s“ bot für uns nicht nur die Möglichkeit leckere, vegane Pizza- und Pastagerichte zu verspeisen, sondern sich auch als Gruppe einzubringen und zu bemerken, dass es innerhalb eines kapitalistischen Systems Läden geben kann, in denen Politik eine gleichberechtigte Rolle, neben der Rentabilität des Ladens, spielt. Der große Tierrechtsschriftzug stach beim Eintritt ins „Sfizy“ sofort ins Auge, es gab neben Stickern und Aufnähern auch eine relativ große Bücher- und Zeitschriftenauswahl mit explizit linkspolitischem Inhalt. Zusätzlich veranstaltete die Berliner Tierbefreiungsaktion (BerTA) jeden Monat einen Soli-Tag, an dem die Gewinne des Tages einem vorher bekanntgegeben Zweck zukamen. Doch schon nach kurzer Zeit nahmen die „Gerüchte“, über den Umgang der Bertreiber_innen gegenüber den Mitarbeiter_innen, zu. So wurde von cholerischen Anfällen in der Küche, unzumutbaren Arbeitsbedingungen und ausbleibenden Lohnauszahlungen berichtet. Ob dies alles immer gestimmt hat, soll dahingestellt bleiben, völlig aus der Luft gegriffen scheinen die Anschuldigungen, auch aufgrund der jetzt stattfindenden Kampagne der FAU, nicht zu sein.

Doch was soll jetzt der ganze Artikel hier nun aussagen: Wieder ein Vorwurf gegenüber dem ganzen Lifestyle-Veganismus? Im Prinzip schon, denn anhand des „Sfizy Veg“ kann deutlich beobachtet werden, dass das Problem, des Auseinanderdriftens von Veganismus und Politik, nicht nur bei „Gesundheitsveganern_innen“ wie Hildmann und Co. zutage tritt, sondern sich auch in einer scheinbar linksalternativen, und im vorliegenden Fall angeblich anarchistischen Umgebung ausbreitet. Und wie auch beim Lifestyle-Veganismus a lá „Attila“, können und müssen wir als tierrechtspolitische Bewegung, auch im vorliegenden Fall des „Sizy Veg“ klare Kante zeigen. Wenn wir die Ungleichheit von nichtmenschlichen und menschlichen Tieren beenden wollen und wenn wir für eine Welt ohne Ausbeutung und Leid kämpfen, dann müssen und werden wir auch den Arbeiter_innen des „Sfizy Veg“ unsere Solidarität aussprechen. Denn wie die FAU es richtig sagt, ist es den aktuell geschassten ehemaligen Mitarbeiter_innen egal ob die Betreiber_innen sich nun als links, alternativ oder anarchistisch betiteln. Wer ausbeuterische Methoden an den Tag legt und anwendet, ist nicht besser als der Rest, gegenüber dem man sich anscheinend abgrenzen möchte. Eine vegane Ernährung ist mehr als der Vergleich von Käseersatzprodukten im „Veganz“. Veganismus bedeutet die kapitalistische Ausbeutung von Tier und Mensch in Frage zu stellen, und mit dem „Verzicht“ auf tierische Produkte eine Alternative aufzuzeigen bzw. zu leben. Dies ist nicht immer einfach und auch wir als vegan lebende Menschen sollten uns noch öfter hinterfragen, wo beispielsweise unser täglicher Kaffee herkommt oder ob wir tatsächlich wieder den umständlich in Plaste verpackten Tofu kaufen müssen. Was uns jedoch eint ist der Wunsch nach Veränderung der Gesellschaft. Nach Veränderung der aktuellen Bedingungen für Tier und Mensch innerhalb eines Systems, dass nur den Profit vor Augen hat. Und dieser Wunsch nach Veränderung hört nicht in unseren Küchen auf, sondern fängt dort erst richtig an. Das bedeutet daher nicht nur den oben erwähnten „Verzicht“ auf tierische „Lebensmittel“, sondern auch der aktive Verzicht auf den Konsum in Betrieben wie dem „Sfizy Veg“ oder dem „Veganz“ (zwei Beispiele unter vielen), die sich zwar einen ökologischen, umweltbewussten, tierrechtspolitischen und teilweise antikapitalistischen Anstrich geben, diesen aber gar nicht oder nur zum Teil und nur aufgrund des Trends, einhalten. Dass dies nämlich auch anders geht bzw. genau so geht wie man es vorgibt, zeigen die Beispiele „la stella nera“ und „Dr. Pogo“ (beide in Berlin-Neukölln).

Daher gebührt unsere Solidarität nicht nur den von Ausbeutung betroffenen nichtmenschlichen Tieren, sondern auch den von Ausbeutung betroffenen menschlichen Tieren, wie im vorliegenden Fall den ehemaligen Mitarbeiter_innen des „Sfizy Veg’s“.

Für die Befreiung von Mensch und Tier.

Pelzverzicht bei Armani – ist noch lange nicht genug!

31.03.2016

In der letzten Woche (22.03.2016) entschloss sich das Luxusmodelabel Armani nach diversen Gesprächen und Rücksprachen mit der Fur Free Alliance zum Verzicht auf sogenannten Echtpelz ab der Herbst-Winterkollektion 2016 und verkündete einen Schritt, hin zu mehr Umwelt- und Tierschutz. Nicht nur wir, die Berliner Tierbefreiungsaktion, hoffen auf eine Art Vorbildfunktion, welche das Label, durch seinen Aussteig aus dem Echtpelzhandel, im (Luxus-) Modebereich spielen kann.

Zahlreiche Demonstrationen und Kundgebungen vor pelzverkaufenden Warenhäusern, unzählige Protest-Emails und -briefe, Dokumentationen im Fernsehen, sowie das nach und nach entstandene Bewusstsein für den Wert des Lebens jedes einzelnen Individuums bekräftigen immer mehr Firmen, Labels und Modehäuser dazu, aus dem Handel mit der blutigen Ware Pelz auszusteigen. Nun reiht sich auch das Modelabel Armani, in eine Reihe, neben bekannten Marken/Firmen wie Peek & Cloppenburg, Anson’s, Escada und Wigner, ein.

Jedoch sind noch längst nicht alle Unternehmen aus dem Handel mit der sogenannten Ware Pelz ausgestiegen. Ein besonders prominentes Beispiel dafür ist die Unternehmensgruppe „The KaDeWe-Group“ mit ihren drei Häusern Oberpollinger (München), Alsterhaus (Hamburg) und dem Kaufhaus des Westens (KaDeWe, Berlin). Bereits zu Beginn des Jahres fand ein Aktionswochenende sowie ein Telefonaktionstag statt. Waren mit Echtpelz wurden bereits vorübergehend aus den Häusern in Berlin und Hamburg entfernt, ein Ausstieg aus dem gesamten Pelzhandel sieht jedoch anders aus.

Daher organisieren wir am Samstag den 09. April ab 13 Uhr eine Kundgebung vor dem KaDeWe-Gebäude in Berlin-Charlottenburg. Wir fordern nicht nur ein pelzfreies KaDeWe, sondern eine komplette Abkehr vom Handel mit der sogenannten Ware Pelz durch die KaDeWe-Group. Unsere Proteste werden solange fortgesetzt, bis das Unternehmen dem blutigen Pelzhandel den Rücken kehrt. Unterstützt uns, organisiert eigene Kundgebungen, informiert eure Freund_innen und Bekannten, schreibt Emails oder seid anderweitig kreativ. Zeigt der KaDeWe-Group was es heißt, den Protest der Tierbefreiungsbewegung gegen sich aufzuziehen.

Offene Treffen der BerTA

11.03.2016

Ob ihr schon Jahre zu unserem Brunch kommt oder gerade nach Berlin gezogen seid, ob ihr schon an Aktionen für die Befreiung der Tiere teilgenommen habt oder nicht, wenn euch dieses Thema interessiert und ihr in netter Runde ein bisschen mehr über unsere Arbeit erfahren wollt , freuen wir uns darauf euch beim nächsten offenen Treffen kennen zu lernen! Wir sind eine geschlossene Gruppe, die sich erweitern möchte. Die offenen Treffen wollen wir nach einer längeren Pause wieder einführen, um euch einen Einblick in unsere Arbeit zu ermöglichen. Wir verstehen uns als hierarchiearme und solidarische Gruppe, weshalb uns Vertrauen und Kontinuität in der politischen Zusammenarbeit besonders wichtig sind.

Wir suchen hauptsächlich nach motivierten Mitstreiter_innen in der Gruppe. Doch wir wünschen uns auch unterstützende Hände bei Brunchs, Veranstaltungen und Demonstrationen von Leuten, die Bock darauf haben!

Das nächste offene Treffen findet am 21.03.2016 um 18 Uhr im Yoyo foodworld, Gärtnerstraße 27, 10245 Berlin-Friedrichshain statt.

Wir freuen uns auf euch!

Nachtrag zum Brunch am 28. Februar

25.02.2016

Wie ihr sicherlich alle schon mitbekommen habt, fanden im Februar mehrere Hausdruchsuchungen in der R94 und am letzten Wochenende im Abstand in der R78 statt. Zudem gilt das Gebiet rund um die Rigaer Straße als Gefahrengebiet. Wie ihr unserer Ankündigung entnehmen könnt, haben wir uns aber nicht umsonst dazu entschlossen in der Kadterschmiede unseren Brunch zu veranstalten. Aufmerksamkeit und Solidarität innerhalb und über Szenegrenzen hinaus gehören ebenso dazu, wie das Sichtbarmachen von Missständen bezüglich Polizeiwillkür, Schikanen im eigenen Kiez oder dem Versuch alternative Lebenskonzepte zu kriminalisieren.

Dennoch möchten wir euch darauf aufmerksam machen, dass es am Brunchtag (und darüber hinaus) zu Personenkontrollen in der Rigaer Straße und speziell vor der R94 kommen kann. Zudem wird eine versuchte Räumung des Projekts immer wahrscheinlicher. Seid am Sonntag daher aufmerksam und solidarisch zueinander. Sollten wir weitere Informationen bekommen teilen wir es auf dem schnellsten Wege mit. Der Brunch soll jedoch wie geplant statt finden, also lasst uns gemeinsam solidarisch miteinander sein und kommt alle um die R94 zu supporten.

Bis zum Sonntag,
die BerTA

BerTA goes Gefahrengebiet – Brunch am 28.02. in der Kadterschmiede

19.02.2016

BerTA-Brunch am 28.02.2016 in der Kadterschmiede (Rigaer 94)

BerTA goes Gefahrengebiet. Wie hoffentlich alle schon mitbekommen haben, fand im Januar der letzte BerTA-Brunch in der Schreina statt. Nach wie vor sind wir mit Hochdruck auf der Suche nach einem neuen Standort, können aber noch nichts endgültig bestätigen. Da wir uns noch ein wenig mehr Zeit geben wollen und den Februar-Brunch sehr ungern ausfallen lassen wollten, findet dieser nun in der Rigaerstr 94, also unweit der Schreina, in der Kadterschmiede statt.

Damit wollen wir uns auch, mit diesem Hausprojekt und allen anderen Projekten, die nicht in ein „sauberes und ordentliches“ Stadtbild zu passen scheinen, solidarisieren. Ob nun die R94 im Nordkiez, die Friedel54 in Neukölln, die Rote Flora in Hamburg und alle anderen Squats, Autonome Zentren und Jugendzentren: Diese Freiräume müssen erhalten und verteidigt werden. Diese Freiräume sind nicht nur dazu da um coole Partys zu feiern, sondern um uns selbst zu verwirklichen, frei von Zwängen und Marktlogik. Diese Räume sind die letzten alternativen Überbleibsel durchgentrifizierter und durchgestylter Stadtteile und Städte. Hier verbringen wir unsere Freizeit, hier machen wir politische Arbeit von (ganz) unten, hier sind unsere Inseln, frei von kapitalistischen „Normalzuständen“, hier leben wir und hier wollen und werden wir auch bleiben. Stadt und Senat, Staat und Exekutive sehen das natürlich nicht gerne, denn hier werden scheinbare Gegebenheiten in Fragen gestellt. Hier verlässt mensch sich nicht auf „die“ Politik, sondern engagiert sich selbst und solidarisiert sich in schwierigen, manchmal ausweglosen Situationen über verschiedene soziale Bewegungen hinweg.

Wenn ihr also Lust auf einen veganen Brunch habt, dann laden wir euch ein, gemeinsam mit uns den Nachmittag, am 28.02. ab 14 Uhr, zu verbringen. Wie gewohnt könnt ihr gerne etwas mitbringen, es wäre toll wenn ihr uns, zwecks Kalkulation, vorab Bescheid geben könntet. Ansonsten bleibt alles wie gewohnt. Der Soli geht dieses mal an die Kadterschmiede und das Hausprojekt R94.

Wann: 28.02.2016
Zeit: ab 14 Uhr
Wo: Kadterschmiede, Rigaerstr. 94 (Hinterhof) – U-Bhf. Frankfurter Tor.

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