{"id":529,"date":"2011-02-25T20:34:27","date_gmt":"2011-02-25T18:34:27","guid":{"rendered":"http:\/\/berta-online.org\/?page_id=529"},"modified":"2013-02-25T01:21:49","modified_gmt":"2013-02-24T23:21:49","slug":"vortragsreihe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/berta-online.org\/?page_id=529","title":{"rendered":"Feminismus und Tierbefreiung"},"content":{"rendered":"<h1>Feminismus und Tierbefreiung<\/h1>\n<p style=\"text-align: left;\"><em> <\/em><strong>Zu den Zusammenh\u00e4ngen und Differenzen der Achsen von Herrschaft in Geschlechterverh\u00e4ltnissen und Mensch-Tier-Verh\u00e4ltnissen<\/strong><\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><a href=\"?page_id=529\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/berta-online.org\/wp-content\/uploads\/flyer_front.jpg\" border=\"0\" alt=\"front cover\" \/><\/a><\/div>\n<ul>\n<li><a href=\"#sa\"> Mittwoch, 23.03.2011, 19:00 Uhr: <\/a>Zur Bedeutung von Dualismen, Herrschaft und der Konstruktion des Anderen \u2013 Parallelen zwischen Geschlechterbinarit\u00e4t und Mensch-Tier-Verh\u00e4ltnis<\/li>\n<li><a href=\"#an\">Mittwoch, 06.04.2011, 19:00 Uhr:<\/a> Der Fleischvergleich \u2013 Feministische Diskurse in der Tierbefreiungs\/Tierrechtsbewegung<\/li>\n<li> <a href=\"#fr\">Mittwoch, 20.04.2011, 19:00 Uhr:<\/a> Gemeinsame Geschichte der Tierbefreiungsbewegung und Frauenbewegung<\/li>\n<li> <a href=\"#ma\">Mittwoch, 04.05.2011, 19:00 Uhr:<\/a> Queer Theory zur Kritik veganer \u201eIdentit\u00e4tspolitik\u201c<\/li>\n<li> <a href=\"#sw\">Mittwoch, 18.05.2011, 19:00 Uhr: <\/a> Vergeschlechtlichte Tiere &#8211; eine queer-theoretische Betrachtung des Mensch-Tier-Verh\u00e4ltnisses<\/li>\n<li> <strong>Weitere Veranstaltungen folgen<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Alle Veranstaltungen finden im Versammlungsraum des Mehringhofs, Gneisenaustra\u00dfe 2a, U6\/U7\/M19 (Mehringdamm) statt. Der Eintritt ist frei.<\/strong><\/p>\n<li> <a href=\"#sa\"> Die Abstracts zu den einzelnen Veranstaltungen befinden sich unten <\/a><\/li>\n<li> <a href=\"#au\">Audiomitschnitte der Veranstaltungen sowie die Pr\u00e4sentationen der Referent_innen befinden sich ganz unten <\/a><\/li>\n<h2><!--more-->Ank\u00fcndigungstext<\/h2>\n<p>Tierbefreiung und Antispeziesismus k\u00f6nnen als Versuch gelten, linke gesellschaftskritische Ans\u00e4tze auf nichtmenschliche Tiere auszuweiten. Die Befreiung aus Unterdr\u00fcckungsverh\u00e4ltnissen h\u00f6rt nicht beim Menschen auf und so gilt es, auch f\u00fcr nichtmenschliche Tiere einen Status jenseits von Ausbeutung und fernab eines Lebens als Objekte menschlicher Verf\u00fcgungsgewalt zu erstreiten. Um dem Anspruch einer emanzipatorischen Praxis gerecht zu werden, ist es wichtig, Herrschaftsformen zu erkennen und zu bek\u00e4mpfen. Es stellt sich die Frage nach Schnittpunkten zu anderen gesellschaftlichen K\u00e4mpfen.Auf aktivistischer wie auch theoretischer Ebene sind hier neben den K\u00e4mpfen der Arbeiter_innenbewegung und der antirassistischen Bewegung speziell die feministischen Traditionen hervorzuheben. So galt der teilweise militant gef\u00fchrte Kampf der Suffragettenbewegung Anfang des 20. Jahrhunderts in Gro\u00dfbritannien sowohl der Einf\u00fchrung des Wahlrechts f\u00fcr Frauen als auch der Abschaffung von Tierversuchen. In der B\u00fcrger_innenrechtsbewegung in den USA sind ebenfalls Beispiele f\u00fcr die Verkn\u00fcpfung von feministischen und Tierbefreiungsgedanken zu finden. In Deutschland setzte sich Anfang des 20. Jahrhunderts unter anderem teile der sehr vielf\u00e4ltigen Reformbewegungen f\u00fcr spezies\u00fcbergreifende Befreiung ein. So trat z.B. der Bund f\u00fcr radikale Ethik nicht nur f\u00fcr Tierschutz bzw. Tierrechte und Vegetarismus ein, sondern auch f\u00fcr menschliche Belange wie Pazifismus, Frauenwahlrecht oder die Abschaffung der Todesstrafe. Auch in der j\u00fcngeren Geschichte gibt es viele personelle und inhaltliche Schnittpunkte. Aus der Student_innenbewegung der 1968er gingen an einigen Orten auch Tierschutz- bzw. Tierrechtsgruppen hervor. Auch die Notwendigkeit der theoretischen Verkn\u00fcpfung feministischer und tierbefreierischer Ans\u00e4tze wird von etlichen zeitgen\u00f6ssischen Autor_innen betont. Beispiele hierf\u00fcr sind unter anderem Barbara Noske, Birgit M\u00fctherich, Susanna Harringer, Josephine Donnovan, Carol J. Adams, Marti Kheel und Donna Haraway.<\/p>\n<p>Die Grundlagen der beiden genannten Herrschaftsverh\u00e4ltnisse weisen viele Parallelen auf. So werden in dualistischen Schemata machtvoll die jeweiligen Grenzen (zwischen &#8218;Mann&#8216; und &#8218;Frau&#8216; sowie zwischen &#8218;Mensch&#8216; und &#8218;Tier&#8216;) gezogen und naturalisiert. Ebenso wird jegliche Form der Existenz eines &#8218;Dazwischenliegenden&#8216; in der bin\u00e4ren Logik verleugnet und so die Norm erst konstruiert. Die Zuschreibungen der jeweiligen (Rollen-)Bilder \u00fcberschneiden sich stark und stehen in Zusammenhang mit weiteren  Kategorien wie Natur\/Kultur oder K\u00f6rper\/Geist. So ist sowohl der Sexismus als auch der Speziesismus eine Auspr\u00e4gung des Denkens in einer &#8218;westlichen&#8216; Philosophietradition sowie der damit im Zusammenhang stehenden historisch-gesellschaftlichen Strukturen.<\/p>\n<p>Die Veranstaltungsreihe &#8218;Feminismus und Tierbefreiung &#8211; Zu den Zusammenh\u00e4ngen und Differenzen der Achsen von Herrschaft in Geschlechterverh\u00e4ltnissen und Mensch-Tier-Verh\u00e4ltnissen&#8216; will sich der Thematik von verschiedenen Seiten aus n\u00e4hern. Es wird auf die Parallelen zwischen Geschlechterverh\u00e4ltnissen und Mensch-Tier-Verh\u00e4ltnissen eingegangen, auf feministische Kritik an und aus der Tierbefreiungsbewegung, sowie auf die Ans\u00e4tze der Queer Theory &#8211; sowohl als Instrument zur Untersuchung von Diskursen \u00fcber die Sexualit\u00e4ten von nichtmenschlichen Tieren als auch zur Reflexion veganer und tierbefreierischer Identit\u00e4ten. Zu diesem breiten Themenspektrum organisiert die Berliner-Tierbefreiungs-Aktion (BerTA) mehrere Veranstaltungen.<\/p>\n<hr \/>\n<hr \/>\n<h2>Die Veranstaltungstermine im Detail \/ Abstracts:<\/h2>\n<li id=\"sa\">Mittwoch, 23.03.2011, 19:00 Uhr<\/li>\n<ul><strong>Zur Bedeutung von Dualismen, Herrschaft und der Konstruktion des Anderen \u2013 Parallelen zwischen Geschlechterbinarit\u00e4t und Mensch-Tier-Verh\u00e4ltnis<\/strong><br \/>\n<em>Sabine Hastedt, Bremen<\/em><\/p>\n<p>\u201eWe believe that all oppressions are interconnected: no one creature will be free until all are free \u2013 from abuse, degradation, exploitation, pollution, and commercialization. Women and animals have shared these oppressions historically, and until the mentality of domination is ended in all its forms, these afflictions will continue.\u201c [1]<\/p>\n<p>In der feministischen Bewegung und Ideengeschichte hat die Integration verschiedener Benachteiligungen (etwa aufgrund von ethnischer Zugeh\u00f6rigkeit) in den letzten Jahrzehnten an Wichtigkeit gewonnen. Auch gibt es \u2013 vor allem von \u00f6kofeministischer Seite \u2013 Erkenntnisse zur Verbindung der Unterdr\u00fcckung von Frauen und nichtmenschlichen Tieren. Denn, so impliziert das obige Zitat, Unterdr\u00fcckungsverh\u00e4ltnisse und -formen sind miteinander verwoben, beeinflussen sich gegenseitig und k\u00f6nnen nur aufgel\u00f6st werden, wenn das zugrundeliegende Prinzip von Hierarchisierung und Abwertung aufgel\u00f6st wird. In dem Vortrag sollen die strukturellen \u00c4hnlichkeiten im Geschlechterverh\u00e4ltnis und Mensch-Tier-Verh\u00e4ltnis aufgezeigt werden: Welche Rollen spielen etwa soziale Konstruktionen und Dualismen?<br \/>\nZiel ist es, die Analogien zwischen dem sozialen Status von Frauen und nichtmenschlichen Tieren darzulegen, indem verschiedene theoretische Ans\u00e4tze dazu vorgestellt und zusammengefasst werden, aber auch, indem ein dekonstruktivistisch \u2013 feministischer Ansatz (vor allem nach Judith Butler) auf ihre \u00dcbertragbarkeit auf die Mensch-Tier-Beziehung gepr\u00fcft wird.<\/p>\n<p>[1] Adams, Carol J.\/ Donovan, Josephine 2006: Introduction. In: Adams, Carol J.\/ Donovan, Josephine (Hrsg.): Animals and Women \u2013 Feminist Theoretical Explorations, 3. Auflage, Durham: Duke University Press.<\/ul>\n<hr \/>\n<li id=\"an\">Mittwoch, 06.04.2011, 19:00 Uhr<\/li>\n<ul><strong>Der Fleischvergleich \u2013 Feministische Diskurse in der Tierbefreiungs\/Tierrechtsbewegung<\/strong><br \/>\n<em>Andrea Heubach, Berlin<\/em><\/p>\n<p>Frauen und Tiere werden gem\u00e4\u00df Carol J. Adams \u2013 der derzeit bekanntesten Vertreterin feministischer Tierrechts-Positionen \u2013 \u201ezu Fleisch gemacht\u201c, wenn auch in der Regel auf verschiedene Art und Weise. Einigkeit besteht h\u00e4ufig dar\u00fcber, dass die Unterdr\u00fcckung von Frauen und Tieren vielf\u00e4ltige Parallelen aufweist. Doch ist \u201aFleisch\u2018 wirklich gleich \u201aFleisch\u2018?<\/p>\n<p>Der Vortrag wirft anhand der Diskussion um sexistische Tierrechtskampagnen einen Blick auf feministische Diskurse innerhalb der Tierrechtsbewegung. Dabei werden die in der Bewegung hegemonialen feministischen Positionen sowie queer-feministisch motivierte Kritikpunkte an den vorherrschenden Credos aufgezeigt: Nicht nur gegen die in die Kritik geratenen Kampagnen erscheint der Vorwurf des Sexismus angebracht, auch die innerhalb der Protestbewegung vorherrschende \u00f6ko- oder radikalfeministische Kritik erscheint zum Teil problematisch.<\/ul>\n<hr \/>\n<li id=\"fr\">Mittwoch, 20.04.2011, 19:00 Uhr<\/li>\n<ul><strong>Gemeinsame Geschichte der Tierbefreiungsbewegung und Frauenbewegung<\/strong><br \/>\n<em>Fred Winter, Frankfurt a.M.<\/em><\/p>\n<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } -->Die Tierbefreiungsbewegung ist als solches keine \u201ealte\u201c Bewegung. Dennoch hat auch sie bereits Vorfahrinnen, z.B. die Antivivisektionsbewegung (Antitierversuchsbewegung).<\/p>\n<p>Diese besitzt Verbindungen zum damaligen Kampf um das Frauenwahlrecht in Gro\u00dfbritannien. Eine der ber\u00fchmtesten Antivivisektionsaktivistinnen, Frances Power Cobbe etwa, sah schon damals eine Verbindung zwischen der (m\u00e4nnlichen) Gewalt an Frauen und der Gewalt an Tieren. Das Frauenwahlrecht sollte ihnen die Chance geben, die Abscheulichkeiten m\u00e4nnlicher Gewaltaus\u00fcbung, z.B. Tierversuche, abschaffen zu k\u00f6nnen bzw. diese besser und legitimiert bek\u00e4mpfen zu k\u00f6nnen. Dieser Kampf wurde teilweise militant, durch direkte Aktionen, gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Um die eigene Geschichte n\u00e4her kennen zu lernen, um neue Ideen zu entwickeln und wichtige Verbindungen zwischen den Unterdr\u00fcckungsmechanismen zu begreifen, lohnt sich ein Blick in bereits vergangene Zeiten. So soll der Vortrag eher eine historische, bestimmt nicht l\u00fcckenlose, Zusammenfassung eines spannenden Themas sein.<\/p>\n<p>Um Ausblicke auf weitere gemeinsame Vorgehensweisen geben zu k\u00f6nnen, soll nach dem Input eine Diskussion starten, um heutige Verbindungen zwischen der (queer-) feministischen Bewegung und der Tierbefreiungsbewegung zu beleuchten. Bestehen diese \u00fcberhaupt noch und wenn ja, wo  liegen die Schwerpunkte? Auf diese Fragen sollen gemeinsam Antworten gefunden werden.<\/p>\n<p>Der Vortrag wird von einem Aktivisten gehalten, setzt bewusst keine Vorkenntnisse oder ein Studium voraus und richtet sich an andere Aktivist_innen und interessierte Zuh\u00f6rer_innen.<\/ul>\n<hr \/>\n<li id=\"ma\"> Mittwoch, 04.05.2011, 19:00 Uhr<\/li>\n<ul><strong>Queer Theory zur Kritik veganer \u201eIdentit\u00e4tspolitik\u201c <\/strong><br \/>\n<em>Markus Kurth, Berlin<\/em><\/p>\n<p>Im klassischen Sinne wird unter Identit\u00e4tspolitik eine auf der Grundlage gemeinsamer Unterdr\u00fcckungs-\/Diskriminierungserfahrungen gebildete kollektive Identit\u00e4t verstanden, die den Ausgangspunkt f\u00fcr politische Handlungen darstellt (so z.B. die geteilten Erfahrungen als &#8222;Frau&#8220; in der Frauenbewegung). Sp\u00e4testens seit dem Einzug der Queer Theory in feministische Str\u00f6mungen ist jedoch klar, dass auch als selbstverst\u00e4ndlich angenommene Kollektividentit\u00e4ten nur unter streitbaren Vorannahmen entstehen, B\u00fcndnisse verhindern k\u00f6nnen und nach innen neue Normen aufstellen.<\/p>\n<p>Von den queerfeministischen Thesen sind auch politische Bewegungen betroffen, die nicht aus einer geteilten Identit\u00e4t heraus entstanden sind. Denn auch sie neigen oft zur Konstruktion einer solchen gemeinsamen Identit\u00e4t als Handlungsvoraussetzung. So scheint \u00fcber die gro\u00dfen politisch-weltanschaulichen Differenzen hinweg die geteilte Praxis des Veganismus die verschiedenen Tierrechts-und Tierbefreiungsaktivist_innen mehr als nur zuf\u00e4llig zu verbinden. Da bereits alle Aktiven vegan &#8222;sind&#8220;, bedarf es keiner Diskussion dar\u00fcber, was vegan zu sein \u00fcberhaupt bedeuten kann. Die \u00dcbertragung der identit\u00e4tskritischen Konzepte der Queer Theory auf den Veganismus der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung kann helfen dessen \u201eidentit\u00e4tspolitische\u201c Z\u00fcge zu entschl\u00fcsseln und eine Diskussion \u00fcber eine ver\u00e4nderte Praxis ansto\u00dfen.<\/p>\n<p>Dazu wird ein Vortrag kurz in die Geschichte und Gedanken der Queer Theory einf\u00fchren, nach der \u00dcbertragbarkeit der Konzepte auf den Veganismus fragen und das Verh\u00e4ltnis zwischen veganer Identit\u00e4t und Realit\u00e4t der Mensch-Tier-Verh\u00e4ltnisse problematisieren. Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.<\/ul>\n<hr \/>\n<li id=\"sw\"> Mittwoch, 18.05.2011, 19:00<\/li>\n<ul><strong> Vergeschlechtlichte Tiere &#8211; eine queer-theoretische Betrachtung des Mensch-Tier-Verh\u00e4ltnisses <\/strong><br \/>\n<em>Swetlana Hildebrandt, Lausanne\/Berlin<\/em><\/p>\n<p>Ob wir es wollen oder nicht, wir nehmen Tiere oft nicht nur als nicht-menschlich war, auch das Geschlecht  eines Tieres kann f\u00fcr uns durchaus von Bedeutung sein. Dabei erscheint es gar zu &#8222;nat\u00fcrlich&#8220; auch Tiere gem\u00e4\u00df unserer heterosexuell gepr\u00e4gten Wahrnehmung als entweder m\u00e4nnlich oder weiblich zu lesen. In diesem Vortrag soll es nicht um die Freiheit der Wahl der sexuellen Identit\u00e4t von Tieren gehen, sondern gezeigt werden, dass Geschlecht (gender) eine relevante Kategorie f\u00fcr die Wahrnehmung von Tieren ist und das bei dem Versuch gender zu dekonstruieren auch Tiere und ihre Position in der Gesellschaft mit betrachtet werden sollten. F\u00fcr diese \u00dcberlegungen liefert die Queer-Theorie einige interessante  Denkanst\u00f6\u00dfe.<\/p>\n<p>Dabei handelt es sich um einen theoretischen Ansatz, der sich nicht nur der Dekonstruktion von Geschlecht verschrieben hat, sondern jeglicher Art von Normen eine Absage erteilt. \u00dcber eine kurze Einf\u00fchrung in diese Theorie wird die Frage er\u00f6rtert, ob diese auch f\u00fcr die Tierbefreiungsbewegung von Bedeutung sein kann. Des weiteren soll diskutiert werden, ob sich die Queer-Theorie  der Analyse der gesellschaftlichen Position von Tieren intensiver widmen sollte.<\/ul>\n<hr \/>\n<li id=\"au\">\n<h2>Mitschnitte und Pr\u00e4sentationen von den Veranstaltungen<\/h2>\n<\/li>\n<p>An dieser Stelle werden nach und nach die Audiomitschnitte sowie die von den Referent_innen gezeigten Pr\u00e4sentationen ver\u00f6ffentlicht. Bei Interesse k\u00f6nnen sie heruntergeladen werden.<\/p>\n<p><strong>Vortrag 2 Dr. Andrea Heubach: <\/strong> Der Fleischvergleich &#8211; Feministische Diskurse in der Tierrechts-\/Tierbefreiungsbewegung<\/p>\n<ul>\n<li><a title=\"Pr\u00e4sentation: Der Fleischvergleich\" href=\"http:\/\/berta-online.org\/wp-content\/uploads\/Der-Fleischvergleich.pdf\" target=\"_blank\">Pr\u00e4sentation<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Feminismus und Tierbefreiung Zu den Zusammenh\u00e4ngen und Differenzen der Achsen von Herrschaft in Geschlechterverh\u00e4ltnissen und Mensch-Tier-Verh\u00e4ltnissen Mittwoch, 23.03.2011, 19:00 Uhr: Zur Bedeutung von Dualismen, Herrschaft und der Konstruktion des Anderen \u2013 Parallelen zwischen Geschlechterbinarit\u00e4t und Mensch-Tier-Verh\u00e4ltnis Mittwoch, 06.04.2011, 19:00 Uhr: &hellip; <a href=\"https:\/\/berta-online.org\/?page_id=529\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":0,"parent":151,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-529","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/berta-online.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/529","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/berta-online.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/berta-online.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/berta-online.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/berta-online.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=529"}],"version-history":[{"count":86,"href":"https:\/\/berta-online.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/529\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1543,"href":"https:\/\/berta-online.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/529\/revisions\/1543"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/berta-online.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/151"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/berta-online.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=529"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}