{"id":35,"date":"2010-08-27T14:39:48","date_gmt":"2010-08-27T12:39:48","guid":{"rendered":"http:\/\/berta-online.org\/?page_id=35"},"modified":"2010-08-29T17:30:04","modified_gmt":"2010-08-29T15:30:04","slug":"milch","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/berta-online.org\/?page_id=35","title":{"rendered":"Milch"},"content":{"rendered":"<div>\n<h2>Milch<\/h2>\n<p>Eine Kuh gibt nicht automatisch Milch: Sie bildet einzig nach einer  Schwangerschaft Milch f\u00fcr ihr Kalb. Das Kalb wird der Mutter unmittelbar  nach der Geburt oder aber in den ersten Lebenstagen fortgerissen. Es  konnte beobachtet werden, dass M\u00fctter oft tagelang schreien, nachdem  ihnen das Kalb weggenommen wurde.<\/p>\n<p>Mit ca. 2 Jahren f\u00e4ngt f\u00fcr eine \u201cMilchkuh\u201c, die ihr Leben zumeist eng  angekettet in einer Halle mit Spaltboden verbringen muss, ein Zyklus von  Schwangerschaft, Geburt und Laktation (Milchbildung) an. Da die  Milchbildung nur in einem begrenzten Zeitraum nach der Geburt des Kalbes  auftritt, wird die Kuh praktisch permanent mittels k\u00fcnstlicher Besamung  schwanger gehalten. F\u00fcr sechs bis sieben Monate im Jahr wird sie  gemolken, w\u00e4hrend sie noch schwanger ist.<\/p>\n<p>K\u00fche werden zwei \u2013 bis dreimal t\u00e4glich mit einer mechanischen Pumpe  (leer)gemolken. Da solche Pumpen bei allen K\u00fchen mit der gleichen  Saugkraft arbeiten, kommt es h\u00e4ufiger zu schmerzhaften Entz\u00fcndungen, da  einige Tiere leichter Milch \u201cgeben\u201c, als andere. Um die extrem hohen  Milchertr\u00e4ge zu erzielen, 6.000 bis 10.000 Liter pro Jahr, das ist  zehnmal so viel wie ein Kalb ben\u00f6tigt das von seiner Mutter gestillt  wird, verf\u00fcttert die Milchindustrie hochkonzentriertes, mit Antibiotika  versetztes Proteinfutter statt Gras. Die viel zu hohe Milchbildung ist  eine enorme gesundheitliche Belastung f\u00fcr die Kuh. Sobald ihre  Milchbildung als zu gering angesehen oder sie durch  Krankheit bedingt  unfruchtbar wird, holt die Milchindustrie auch noch das letzte, was ihr  geblieben ist, aus ihr heraus; ihr Leben!  Die Kuh, die ohne die Milchwirtschaft ca.20 Jahre alt geworden w\u00e4re,  wird zumeist im Alter von 5 \u2013 6 Jahren zum Schlachthof gebracht.<\/p>\n<p>Weibliche K\u00e4lber werden aufgezogen, um ebenfalls mit 18 \u2013 24 Monaten den  Kreislauf fortw\u00e4hrender Schwangerschaften zu durchleben. Die f\u00fcr die  \u201cRindermast\u201c bestimmten K\u00e4lber werden nach ca. elf Monaten geschlachtet.  F\u00fcr die anderen Tiere bleibt nur noch der Weg in die \u201cK\u00e4lbermast\u201c. Um  gro\u00dfe Mengen von \u201czartem, wei\u00dfen, Kalbfleisch\u201c zu erhalten, werden die  Tiere bei nahezu permanenter Dunkelheit isoliert in enge kahle  Holzverschl\u00e4ge, sog. Mastboxen, die kaum Bewegungen zulassen, gesperrt.  Sie bekommen einen Brei verabreicht, der kein Eisen und keine  Ballaststoffe enth\u00e4lt, damit ihr Fleisch wei\u00df bleibt, wenn sie nach 4 \u2013 6  Monaten geschlachtet werden.<\/p>\n<p>Der Verzehr von Milch und Milchprodukten bedeutet zwar nicht unmittelbar  den Tod eines Tieres, aber der Blick hinter die Kulissen der  Milchwirtschaft zeigt auf, dass Milch- und Fleischindustrie untrennbar  miteinander verkn\u00fcpft sind. Die st\u00e4ndig wachsende Zahl von Menschen, die  sich vegan (rein pflanzlich) ern\u00e4hren, zeigt, dass Kuhmilch kein  notwendiger Bestanteil einer ausgewogenen Ern\u00e4hrung ist (dies gilt auch  f\u00fcr Schafs- und Ziegenmilch).<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Milch Eine Kuh gibt nicht automatisch Milch: Sie bildet einzig nach einer Schwangerschaft Milch f\u00fcr ihr Kalb. Das Kalb wird der Mutter unmittelbar nach der Geburt oder aber in den ersten Lebenstagen fortgerissen. 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